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Kann man mit Nachhilfe gut Geld verdienen?

Ein Institutsleiter packt aus:

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Die wichtigste Erkenntnis vorweg: Wer sich fragt, ob man mit Nachhilfe gut Geld verdienen kann, bekommt hier die ehrliche Antwort eines Institutsleiters: Ja, aber in der Regel als lukrativer Nebenjob. Zuverlässige und zeitlich flexible Lehrkräfte, die mehrere Fächer abdecken, können monatlich problemlos mehrere hundert Euro dazuverdienen. Für den kompletten Lebensunterhalt reicht dieses „Taschengeld“ meist jedoch nicht aus, es sei denn, man arbeitet als Freelancer komplett auf eigene Faust im Vollzeit-Einsatz.

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Viele Studenten, Berufstätige, Rentner und Quereinsteiger suchen nach einem sinnvollen Nebenjob und stellen sich dabei unweigerlich eine Frage:

Kann man mit Nachhilfe gut Geld verdienen?

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Als Leiter eines Nachhilfe-Instituts (Franchise) sitze ich direkt an der Quelle. Ich koordiniere die Lehrkräfte, verteile die Schüler und sehe jeden Monat schwarz auf weiß, wer wie viel verdient. In diesem Beitrag möchte ich meine Erfahrungen teilen und dir zeigen, worauf es wirklich ankommt.

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Die Realität: Zwischen 100 Euro und mehreren hundert Euro

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Wenn ich mir die monatlichen Abrechnungen meiner Nachhilfelehrer ansehe, fällt sofort eines auf: Die Gehaltsspanne ist enorm. Grundsätzlich lassen sich die Lehrkräfte in zwei Gruppen einteilen:

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  • Der Durchschnitt: Viele verdienen um die 100 Euro im Monat (plus/minus).
  • Die Top-Verdiener: Einige wenige kommen auf mehrere hundert Euro monatlich.

Doch warum ist dieser Unterschied so groß? Es liegt nicht nur am Fachwissen, sondern an ganz bestimmten Eigenschaften, die aus Instituts-Sicht extrem wertvoll sind.

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3 Faktoren, die dein Einkommen als Nachhilfelehrer bestimmen

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Wer zu den Top-Verdienern gehören möchte, muss mehr mitbringen als nur gute Noten in Mathe oder Englisch. Diese drei Faktoren sind entscheidend:

  1. Zeitliche Flexibilität: Wenn ein Schüler mehrmals in der Woche Unterstützung vor einer Prüfung braucht, sind die Top-Verdiener bereit, diese Stunden zu übernehmen. Wer nur einen festen Nachmittag pro Woche anbieten kann, verdient logischerweise weniger.
  2. Fächervielfalt: Wer nicht nur Englisch, sondern auch Deutsch oder Französisch unterrichten kann, lässt sich viel leichter und häufiger einsetzen.
  3. Zuverlässigkeit & Disziplin: Das ist der absolute Gamechanger. Top-Verdiener sind organisiert und reichen ihre Unterlagen und Stundenabrechnungen pünktlich ein.

Ein Blick hinter die Kulissen: Als Institutsleiter vergebe ich neue Schüler und zusätzliche Unterrichtsstunden natürlich bevorzugt an die Lehrkräfte, auf die ich mich zu 100 % verlassen kann. Wer unorganisiert ist, bekommt schlichtweg keine weiteren Kinder zugeteilt.

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Fazit: Taschengeld oder Vollzeitjob?

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Um die Ausgangsfrage ehrlich zu beantworten: Nachhilfe ist in den allermeisten Fällen ein großartiger, flexibler Nebenjob. Es ist eine ideale Möglichkeit für Quereinsteiger oder Menschen mit einem Hauptberuf, sich ein sehr gutes „Taschengeld“ dazuzuverdienen.

Für den Lebensunterhalt reicht es jedoch meist nicht aus – auch nicht bei mehreren hundert Euro im Monat. Wer Nachhilfe wirklich hauptberuflich machen und gut davon leben möchte, muss den Schritt in die komplette Selbstständigkeit (auf eigene Kosten) wagen und wie in einem Vollzeitjob von Montag bis Samstag täglich mehrere Stunden unterrichten. Für alle anderen bleibt es ein lukrativer, sinnvoller und flexibler Zuverdienst.

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